zitronenfalter – ein koenig

die brandung bricht mir in die quarantaene, die schon lange keine mehr ist, sie schäumt, ein zitronenfalter, wie honig, spricht seine welt, ein koenig, ist er, der mir seine weisen liest, wer will schon dieses alte leben wieder, was sich lockert sind meine zitronenfalten, aus denen sich ein neuer falter entfaltet und sprießt. nachmitternacht · […]

die üblichen verdächtigen

man kennt sich, loretta, die möwe, vom strand und die gelben falter, alfonso, der kater, aus seinem fenster, sie kennen uns auch, sie mögen uns, ihre geschichten der welt sind ganz andere, keine sorge, nur dasein, im alltag, das was sie sehen, verdächtigen sie nicht, bewerten sie nicht, glaube ich, doch sind sie sprachlos, glücklich, was von uns […]

neue wunschliste (für bert)

von den gefühlen, die stillen, sachten. von den tugenden, die am meist verlachten. von den krankheiten, die nicht mutierten. von den räuschen, die am meist rotierten. von den fehlern, die unverzeihlichen.von den menschen, die heiligen. von den gedanken, gern die besinnung. von all dem blut, seine gerinnung. von den künsten, die unvergleichlichen. von den leiden, […]

einkehren

entweder in mir oder im gasthaus schwebt der hochglanz des polierten daseins wenn ich einkehr, mit dem abstand, der erinnerung auf dem hochstand oder mich abkehr wider dieser zeit, entgegen, entweder der krankheit des geistes, zu, dem vielversprechen des labernden lebens, dem lärmenden leuchten, erleuchteten, auf hochglanz polierten bewusstsein, was da prostet, aus der ferne, in mir, auf […]